Motoröle

Motoröl hat viele Aufgaben. Neben der Schmierung dient es der Kühlung und der Reinigung von Motorteilen, der Feinabdichtung und der hydraulischen Kraftübertragung, sowie der Konservierung und dem Korrosionsschutz.

Die Angaben über Kilometerleistung von Ölen sind vereinfachte Durchschnittswerte. Die Nutzungsdauer müsste eigentlich in „Motorbetriebsstunden“ gemessen werden bei denen auch die Motortemperatur und die Drücke berücksichtigt werden. Dadurch verursachen „Autobahnkilometer“ im Vergleich zu „Stadtkilometern“ weniger Verschleiß. Die Ölwechsel-Intervalle sind deshalb bei „Stadtautos“ kürzer anzusetzen. Modernes Motormanagement berücksichtigt die wichtigsten Verschleißfaktoren und kann so das nächste fällige Service in unterschiedlichen Kilometerabständen bestimmen.

Motorenöle werden durch die Normen SAE (Society of Automotive Engineers), ACEA (Association des Constructeurs Europeens d‘Automobiles) und API (American Petroleum Institute) klassifiziert. Einige Hersteller haben darüber hinaus eigene Normungssysteme entwickelt.

Als „Low-SAPS“ oder „Low-Ash“ Motoröl kommt in modernen Dieselmotoren mit Partikelfilter zum Einsatz. Diesen Ölen werden spezielle Additive zugesetzt, die weniger Schwefel und Phosphor enthalten. Diese Öle haben die ACEA-Spezifikation C1 – C4.