Stoßdämpfer
Pro gefahrenem Kilometer arbeitet ein Stoßdämpfer zwischen 5.000 und 7.000 mal.
Nach 60.000 bis 80.000 Kilometern beginnen Stoßdämpfer zu ermüden. Anzeichen von nachlassenden Stoßdämpfern sind schwammiges Kurvenfahrverhalten, erhöhte Seitenwindempfindlichkeit, Nachschwingen des Fahrzeugs, ungleichmäßige Abnutzung der Reifen, mehrfach unterbrochene Bremsspur nach einer Vollbremsung (springende Räder) oder Austritt von Öl.
Die Problematik defekter Stoßdämpfer ist, dass der Verschleiß sehr langsam vor sich geht und subjektiv oft nicht festgestellt werden kann, da sich der Fahrer an die Verschlechterung des Fahrverhaltens gewöhnt.
Untersuchungen des Deutschen TÜV über mehrere Jahre ergaben, dass bereits bei 11 bis 15 Prozent aller PKW über drei Jahre die Stoßdämpfer nicht mehr richtig funktionierten. Bei den älteren Fahrzeugen waren es sogar bis zu 20 Prozent.
