Kupplung

Bei Kraftfahrzeugen trennt, beziehungsweise schließt die Kupplung den Kraftfluss zwischen Verbrennungsmotor und Getriebe und ermöglicht es, das Drehmoment des laufenden Motors dosiert auf die Räder zu übertragen. Erst dadurch wird das Anfahren und das Schalten möglich.

Es gibt verschiedene technische Ansätze, diese Aufgabe zu bewältigen. Die bei PKWs am häufigsten verwendeten Konzepte sind die Einscheiben- Trockenkupplung in Verbindung mit Schaltgetrieben und der hydraulische Drehmomentwandler mit Lamellenkupplung bei Automatikgetrieben. Die Kupplung kann manuell oder automatisch sowie mechanisch, elektrisch oder hydraulisch betätigt werden.

Moderne Kupplungen sind – richtige Betätigung vorausgesetzt – wartungsextensiv. Automatikgetriebe neuer Bauart werden von den Herstellern sogar als wartungsfrei deklariert. Die Wirkung einer Kupplung basiert aber immer auf Kraftübertragung durch Reibung. Diese mechanische Beanspruchung und die dabei entstehende Hitze führen zwangsläufig zu Verschleiß. Sogenanntes „sportliches Fahren“ erhöht jedenfalls den Verschleiß – egal ob Schalt- oder Automatikgetriebe.


Unsere Empfehlung

Lassen Sie Kupplung und Getriebe nach den Vorgaben des Fahrzeugherstellers, zumindest aber alle 100.000km kontrollieren und eventuell einen Getriebeölwechsel durchführen.

Engagement für die Umwelt!

Getriebeöl ist ein umweltgefährdender Problemstoff. Es muss jedenfalls als Sondermüll entsorgt und einer Weiterverarbeitung zugeführt werden. Es darf keinesfalls über die Kanalisation entsorgt werden!